Internationales Radquer Dagmersellen

Vorschau-1  Radquer 2014

(pbi.) Dagmersellen gehört nach wie vor zu den Radquer-Hochburgen der Schweiz. Auch wenn im vergangenen Jahr aufgrund des miserablen Wetters am Stephanstag weniger Zuschauer als gewohnt an den Chrüzberg pilgerten, so ist die Vorfreude auf die diesjährige Austragung des traditionsreichen Anlasses bereits wieder zu spüren. Radquer in Dagmersellen: Das steht für packenden Sport und ausgelassenen Festbetrieb.

Mourey will den Rekord-Sieg

Aus sportlicher Hinsicht boten die Elite-Rennen am Dagmerseller Radquer zuletzt – zumindest was den Sieger betrifft – keine Abwechslung. Seit 2008 hat der Franzose am Chrüzberg sechsmal zum Teil spektakulär und auf beeindruckende Art und Weise triumphiert. Zusammen mit seinem Sieg aus dem Jahr 2006 kommt der mittlerweile 34-Jährige damit auf sieben Erfolge in Dagmersellen und ist zusammen mit dem legendären Albert Zweifel Rekordsieger. Schlägt Mourey auch heuer alle seine Gegner, wäre er künftig also alleiniger Rekordhalter am Chrüzberg.

Attraktive Startfelder

Die Startfelder für die 39. Ausgabe des Dagmerseller Radquers stehen noch nicht definitiv fest. Wie zuletzt immer findet ebenfalls am Stephanstag in Heusden/Zolder (Belgien) ein Weltcup-Rennen statt. Dass ein Weltklasse-Athlet wie Francis Mourey (aktuell Weltnummer 3!) gleichwohl am vergleichsweise „kleinen“ Rennen in Dagmersellen startet, kann man deshalb gar nicht hoch genug einschätzen und spricht für die Professionalität und den Stellenwert des Anlasses. Und auch wenn ansonsten die absolute „crème de la crème“ des Radquersports in Belgien starten wird, so werden die Organisatoren allen Fans auch in diesem Jahr wieder attraktive Startfelder in allen Kategorien präsentieren können. Unter anderem hat auch der amtierende Schweizer Radquer Meister und Weltklasse Moutainbiker Lukas Flückiger (er stand in Dagmersellen schon fünfmal auf dem Podest) seine Startzusage gegeben.

Die SM wirft ihre Schatten voraus

Die diesjährige Austragung des Internationalen Radquers von Dagmersellen wird für zwei Jahre die letzte am Stephanstag sein. 2015 findet in Dagmersellen kein Radquer statt. Dies hat einen ganz konkreten Grund: Auch beim Verband swisscycling weiss man natürlich, dass Dagmersellen mit der tadellosen Organisation und den vielen, begeistungsfähigen Zuschauern eine unbestrittene Radquer-Hochburg ist. Deshalb wurde die Radquer SM am Sonntag, 10. Januar 2016 ins Wiggertal vergeben. Nach 1992 und 2006 kämpfen die Radquer-Cracks dann zum dritten Mal in Dagmersellen um die nationalen Titel und die begehrten roten Trikots mit dem weissen Kreuz. Und am 26. Dezember 2016 wird dann die bewegte Geschichte des Internationalen Radquers von Dagmersellen mit der 41. Austragung fortgeschrieben.

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