33. Int. Radquer Dagmersellen, 26.12.2008

> Kronfavorit Mourey distanzierte die Schweizer

> Die Streckenbauer im Grosseinsatz

> Karin Thürig - Weltklasse in mehreren Sportarten

> Top-Cracks garantieren für Hochspannung

> Frisches Blut und alte Hasen

 

32. Int. Radquer Dagmersellen, 26.12.2007

> Herzschlagfinale am Chrüzberg

> Dominique Aegerter - Ehrenstarter

> Radquerspektakel mit zahlreichen Attraktionen

> Die WM-Qualifikation im Blick

> Beat Breu auf dem Boden der Tatsachen

> Die Rückkehr von Beat Breu

 

31. Int. Radquer Dagmersellen, 26.12.2006

> Wettbewerbgewinner - Saeco-Kaffeemaschine

> Rennbericht

> Ehrenstarter Melchior Ehrler

> Das Highlight in der Altjahrswoche

> Die Tradition lebt weiter

 

Schweizermeisterschaften Radquer, 8. Januar 2006

> Radquer-SM-Streckenbesichtigung mit Pirmin und René Lang
>
Radsport – Club Maillot d’Or in Dagmersellen
> Zweitägige Schweizermeisterschaften in Dagmersellen
> Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren
> Radquer-Schweizermeisterschaften 2006 in Dagmersellen!

 

29. Int. Radquer Dagmersellen, 26. 12. 2004

> Mountainbike-Weltmeisterin in Dagmersellen!
> Ein grosser Tag – auch für die Kleinen
> Einheimische Ehrenstarter

 

 

33. Int. Radquer Dagmersellen, 26.12.2008

Kronfavorit Mourey distanzierte die Schweizer

Bei schönstem Winterwetter vor über 3000 Zuschauern am Chrüzberg setzte sich der französische Topfavorit Francis Mourey im Eliterennen des Internationalen Radquers von Dagmersellen durch. Lokalmatador Pirmin Lang zeigte ein beherztes Rennen und belegte am Ende Rang fünf.

 

pbi – Elf von insgesamt zwölf Runden prägte eine Dreiergruppe das Renngeschehen im Rennen der Profis beim 33. Internationalen Radquer von Dagmersellen. Die beiden Schweizer Florian Vogel und Lukas Flückiger hatten sich zusammen mit dem meistgenannten Favoriten Francis Mourey aus Frankreich abgesetzt. Doch in der letzten Runde zog der Franzose auch seinen letzten beiden Begleitern den Zahn und siegte schliesslich mit drei Sekunden Vorsprung auf Vogel und Flückiger. Hinter dem Viertplatzierten Laurent Colombatto aus Frankreich bodigte der Einheimische Pirmin Lang eine Vierergruppe im Sprint und sicherte sich so den fünften Platz. „Mir fehlte heute der letzte Tick, um ganz vorne mithalten zu können“, meinte Lang nach der Zieldurchfahrt. Klar, habe er sich – gerade nach dem dritten Rang vor Jahresfrist – mehr vorgenommen. „Aber ich hatte nicht den besten Tag und deshalb lag nicht viel mehr drin.“

 

Jasmin Achermann siegt vor Sabine Spitz

Pirmins Bruder René Lang belegte in der Elitekategorie den 15. Rang. Mit diesem Resultat konnte der jüngere der Lang-Brothers zufrieden sein: „Viel mehr durfte ich in Anbetracht der Startliste nicht erwarten. Das Resultat entspricht meinen Erwartungen und meinen bisherigen Leistungen in diesem Jahr.“
In der Frauenkategorie konnte die Gunzwilerin Jasmin Achermann einen Heimsieg feiern. Im gut besetzten Frauenrennen verwies die erst 19-Jährige unter anderem die Mountainbike-Olympiasiegerin von Peking, Sabine Spitz aus Deutschland und die Dagmersellen-Siegerin von 2006, die Littauerin Renata Bucher auf die Ehrenplätze. Von Anfang an gab die Seriensiegerin dieses Jahres den Tarif bekannt und gewann das Chrüzbergquer in überlegener Manier mit schliesslich fast einer Minute Vorsprung.

 

Michael Winterbergs Spurt auf das Podest

Mit einem klaren Ziel war der Roggliswiler Michael Winterberg zum Rennen der Junioren, Amateure und Masters in der Kategorie B gestartet. Ein Podestplatz sollte es in seinem Heimrennen werden. Und mit einer bemerkenswerten Willensleistung und einer gewissen Schlitzohrigkeit vermochte sich der 18-Jährige – auch ein bisschen zum eigenen Überraschen – im Kampf um Platz drei durchzusetzen. „In der zweitletzten Runde war ich schon völlig ausgepumpt. Ich dachte nicht mehr daran, dass ich es schaffen könnte. Umso glücklicher bin ich über diesen dritten Platz“, meinte Michael Winterberg. Vor Winterberg klassierten sich der überlegene Sieger Matthias Rupp und Arnaud Grand. Das Rennen der Kategorie C, jenes der Anfänger gewann der Amerikaner Yannick Eckmann hauchdünn vor Lars Forster und Fabian Lienhard. Bei den Schülern setzte sich im Gesamtklassement, bestehend aus Technikparcours und Rennen, Dominic Grab vor dem Franzosen Eliot Olivier und Johan Jacobs durch.

 

Radquerhochburg Dagmersellen

Die Radquerfans aus der Region bestätigten einmal mehr ihren Ruf als besonders begeisterungsfähiges Publikum. 3200 Zuschauerinnen und Zuschauer pilgerten bei strahlendem Sonnenschein im Verlauf des Stephanstags an den Fuss des Chrüzbergs und sorgten entlang der Strecke für beste Stimmung. Kult-Speaker Hans Jucker kommentierte die Rennen in seiner unnachahmlichen Art und Weise und trug seinen Teil zum Spektakel bei. Im Anschluss an die hartumkämpften Rennen zogen die Fans in die Chrüzmatthalle und liessen dort die legendäre After-Race-Party steigen.

 

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Die Streckenbauer im Grosseinsatz

Am Stephanstag donnern die Radquercracks wieder mit Vollgas über die attraktive Chrüzbergstrecke. Damit dies möglich ist, sind die Streckenbauer bereits drei Wochen vor dem Event am Chrüzberg im Einsatz und richten den Parcours für den grossen Tag her.

 

pbi – Trübe Aussichten am vergangenen Samstag: Es war kalt und es regnete respektive schneite fast den ganzen Tag. Doch ganz egal welche meteorologischen Bedingungen jeweils vorherrschen, der erste Samstag im Dezember ist der Termin für Beni Tschopp, den Streckenverantwortlichen des Radquer Dagmersellen und seine Helfer, um mit den Arbeiten rund um die Chrüzbergstrecke zu beginnen. „Am ersten Samstag schlagen wir immer die Holzpfähle zur Streckebegrenzung ein“, erklärt Beni Tschopp. „Am zweiten Samstag im Dezember werden die Aussenstände errichtet und alle sonstigen baulichen Aufgaben erledigt.“ Für den vergangenen Samstag hiess das konkret, rund 600 Holzpfähle einzuschlagen. Dabei erhielten Streckenchef Beni Tschopp und der Bauverantwortliche Hubi Bussmann Unterstützung von Kollegen des Veloclubs Dagmersellen.

 

Ein Znüni zum Aufwärmen

Trotz des miesen Wetters wollte sich Beni Tschopp nicht beklagen. „Klar wäre es angenehmer, bei Sonnenschein und milden Temperaturen. Aber wir sind froh, dass der Boden nicht gefroren ist. Das wäre richtig mühsam.“ Dann nämlich müssten Locheisen zum Einsatz gelangen und das Einschlagen der Holzpfähle würde deutlich länger dauern als bei weichem Boden. Und nachdem zirka die halbe Strecke mit den Holzpfählen abgesteckt war, konnten sich die Streckenbauer des VC Dagmersellen bei Anna Böll bei Kaffee und Lebkuchen etwas Aufwärmen für den letzten Teil ihrer Arbeit am Chrüzberg. Bereits gegen Mittag war das Werk vollbracht, die rund 600 Holzpfähle eingeschlagen. „Die Helfer wissen wies funktioniert und so kommen wir auch schnell vorwärts“, sagt Beni Tschopp. Am 26. Dezember, dem Renntag selbst, besteht seine wichtigste Aufgabe in der Streckenkontrolle und der Instruktion der Helfer bei der Streckensicherung.

Die Radquerfahrerinnen und Radquerfahrer des 33. Internationalen Radquers werden zweifelsohne auch bei der Ausgabe 2008 genauso wie die hoffentlich zahlreich erscheinenden Zuschauerinnen und Zuschauer auf die gewohnt einwandfreie Infrastruktur rund um den Chrüzberg stossen.

 

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Weltklasse in mehreren Sportarten

 

Patrik Birrer - Bereits in ihrer Kindheits- und Jugendzeit spielte Bewegung für die heute 36-jährige Karin Thürig eine zentrale Rolle. „Ich komme aus einer sehr sportbegeisterten Familie. Es verging kaum ein Wochenende, ohne dass wir gemeinsam etwas im Freien angestellt haben“, erinnert sie sich zurück. Zum Spitzensport fand Karin Thürig allerdings erst relativ spät. Ihre erste grosse Leidenschaft war Volleyball. In dieser Sportart schaffte sie es bis ins Jahr 1997 mit dem BTV Luzern bis in die Nationalliga B. Aber bereits während ihrer „Volleyballerkarriere“ hatte das Velo für die in Rothenburg aufgewachsene Karin Thürig eine grosse Bedeutung. Ob an ihren Arbeitsplatz in Emmenbrücke – Karin Thürig absolvierte die Kaufmännische Lehre – nach Luzern in die Berufsschule, oder zu ihrem liebsten Hobby, den Pferden, stets war sie mit dem Velo unterwegs.

 

Zwei prägende TV-Erlebnisse

Als auslösendes Ereignis, welches die Begeisterung für ihre neue Passion weckte, bezeichnet Karin Thürig eine TV-Aufzeichnung des Ironman Hawaii. „Als ich diesen Beitrag gesehen habe, war ich beeindruckt“, sagt Karin Thürig heute. Sie begann, parallel zur Weiterbildung in Betriebswirtschaft und bei einem Arbeitspensum von 80% mit dem Training für Kurzdistanz Triathlon. Sehr bald konzentrierte sie sich dann aber auf den Duathlon. Und in den Jahren 2001 und 2002 gewann Karin Thürig im Langdistanz-Duathlon alles, was es zu gewinnen gab. In diesen beiden Jahren wurde sie zweimal sowohl Weltmeisterin als auch Gesamtweltcup-Siegerin. In der Folge sah sich die Luzernerin nach einer neuen sportlichen Herausforderung um. Und wieder sollte die Fernsehberichterstattung eine wichtige Rolle spielen. „Die Übertragung der Olympischen Spiele von Sydney 2000 lösten in mir ebenfalls etwas aus. Olympia war für mich nie ein Kindheitstraum, doch seit dem Jahr 2000 stets im Hinterkopf präsent.“

 

Der Umstieg in den Radsport

Bereits in der Zeit, in welcher sie ihre grössten Erfolge im Duathlon feierte, begann Karin Thürig auf den Radsport und dort im Speziellen auf das Zeitfahren zu setzen. Im Jahr 2001 wurde sie bei ihrer ersten Teilnahme an den Zeitfahr-Schweizermeisterschaften auf Anhieb Zweite. Nur ein Jahr später holte sie an der WM als Drittplatzierte die Bronzemedaille. Nach mehreren Gesprächen mit den Verantwortlichen von Swisscycling entschloss sich Karin Thürig die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Athen über die Bahn anzustreben. So startete sie im Jahr 2003 das Projekt „3000 Meter Einzelverfolgung“ auf der Bahn. An der B-WM in Aigle 2003 siegte Karin Thürig auf Anhieb und sicherte sich so das Olympia-Ticket für Griechenland.

 

Eine aussergewöhnliche Einzelerscheinung

Nach geschaffter Olympiaqualifikation für 2004 setzte Karin Thürig aber nicht ausschliesslich auf die Disziplinen Bahn und Zeitfahren. Quasi parallel dazu kehrte sie zu ihrer ersten grossen sportlichen Liebe, dem Triathlon zurück. Bis 2007 fuhr sie auf den beiden Schienen Radsport und Triathlon und stellt darin eine weltweit einmalige Erscheinung dar. Keine andere Frau und auch kein Mann kann Ähnliches von sich behaupten und schon gar nicht solche Erfolge vorweisen. 2004 und 2005 wurde Karin Thürig Weltmeisterin im Zeitfahren, 2006 holte sie WM-Silber. An den Olympischen Spielen in Athen 2004 und in Peking 2008 gewann sie jeweils die Bronzemedaille, dazu kommen fünf Schweizermeistertitel. Auf der Bahn wurde Karin Thürig 2005 WM-Dritte, gewann 2003 und 2004 je ein Weltcuprennen und 2004 in Athen als Fünfte ein olympisches Diplom. Und auch die Erfolge im Triathlon lassen sich sehen. Siegerin des Ironman France 2002, des Ironman Zürich 2005 und des Ironman Lanzarote 2006 sowie des Half Ironman Monaco 2006. Das wie es scheint simple Erfolgsrezept: „Ich trainiere wahnsinnig gerne, brauche mich nicht täglich neu zu motivieren, höre auf meinen Körper und gönne mir wenn nötig auch einmal eine Pause“, sagt Karin Thürig.

 

Volle Konzentration auf die Heim-WM

Im Jahr 2004 wurde Karin Thürig zudem vom Schweizer TV-Publikum zur Schweizer Sportlerin des Jahres gekürt und bereits viermal erhielt sie den Titel Zentralschweizer Sportlerin des Jahres. Aufgrund der völlig unterschiedlichen Beanspruchungen in ihren verschiedenen Disziplinen entschloss sich Karin Thürig für 2008 voll und ganz auf Olympia in Peking und dort auf das Zeitfahren zu setzen. „Der Frauenradsport hat sich in den letzten Jahren extrem entwickelt, deshalb wollte ich mich bestmöglich auf Peking vorbereiten, um dort eine Medaille zu gewinnen. Zu diesem Zweck musste ich beim Triathlon zurückstecken, was mir nicht immer ganz leicht gefallen ist“, gibt Karin Thürig unumwunden zu. Mit dem Gewinn ihrer zweiten olympischen Bronzemedaille hat sie aber gezeigt, dass ihre Entscheidung richtig war. Auch für das Jahr 2009 will Karin Thürig noch einmal schwerpunktmässig auf das Zeitfahren setzen. Im September 2009 finden die Weltmeisterschaften nämlich in Mendrisio statt. „An der Heim-WM versuche ich noch einmal zu glänzen“, meint Karin Thürig vielsagend. Ein zweites Jahr so ganz ohne Triathlon möchte Karin Thürig dann aber doch nicht. Sie wird versuchen, sich für den Ironman Hawaii zu qualifizieren, obwohl dieser nur zwei Wochen nach der Rad-WM auf dem Programm steht. „Die Vorbereitung wird sicherlich nicht optimal sein. Aber Triathlon ist nun mal meine grosse Leidenschaft und Hawaii der Ironman schlechthin“, so Karin Thürig.

 

Premiere in Dagmersellen

Für das Amt der Ehrenstarterin am Internationalen Radquer von Dagmersellen hat Karin Thürig gerne zugesagt. „Das Dagmerseller Radquer ist weitherum bekannt und wenn ich mit meinem Namen noch einige zusätzliche Sponsoren zu einem Engagement für das Dagmerseller Radquer oder einige Fans für einen Besuch am Stephanstag motivieren kann, mache ich das erst recht gerne“, sagt Karin Thürig. Und das Radquer am Stephanstag stellt für die Powerfrau aus Retschwil selbst eine Premiere dar. „Ich war noch nie an einem Radquer. Auch deshalb freue ich mich ganz besonders auf den Anlass.“

 

Weitere Infos zu Karin Thürig: www.karinthuerig.ch

 

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Top-Cracks garantieren für Hochspannung

Das Dagmerseller Radquer kämpft Jahr für Jahr gegen die Konkurrenz eines belgischen Weltcuprennens. Trotzdem kann das Dagmerseller OK auch in diesem Jahr wieder ein absolutes Top-Starterfeld in allen Kategorien präsentieren.

 

Patrik Birrer - Der bisher letzte Coup von Els Gassmann, der Verantwortlichen für die Fahrerverpflichtungen, ist das Engagement des Franzosen Francis Mourey. Der 28-jährige Mourey startet nach 2006, als er das Chrüzberg-Quer gleich auf Anhieb gewinnen konnte, zum zweiten Mal in Dagmersellen. Als grösste Erfolge feierte Francis Mourey den Gewinn der Bronzemedaille an der Radquer-WM 2006, sowie den Sieg beim Weltcup-Rennen in Treviso ebenfalls im Jahr 2006. Der Sieg in der Elitekategorie wird wohl nur über den Franzosen führen, der seine gute Form mit dem Sieg am Radquer in Hittnau Anfang November bereits unter Beweis stellte.

 

Schweizer als erste Herausforderer?

Mit Alexandre Moos (36) startet auch der Titelverteidiger des vergangenen Jahres erneut am Chrüzberg. Nach der dramatischen Entscheidung im Vorjahr, als Moos erst durch einen Juryentscheid zu Ungunsten von Thomas Frischknecht auf das oberste Treppchen steigen durfte, wird der Romand alles daran setzen, auch im Jahr 2008 in Dagmersellen zu triumphieren. Der letztjährige Drittplatzierte und Lokalmatador Pirmin Lang wird vor „seinem“ Publikum ebenfalls topmotiviert und bestrebt sein, das tolle Resultat vom Vorjahr zu bestätigen. Ebenfalls nicht ausser Acht gelassen werden dürfen die Mountainbike-Spezialisten Ralph Näf und Florian Vogel. Vogel bekundete vor einem Jahr in Dagmersellen grosses Pech, als er in der Spitzengruppe fahrend auf der letzten Runde stürzte und schliesslich Vierter wurde.

Fahrer aus insgesamt sieben Nationen sind für das Rennen der Elite bisher gemeldet. Speziell zu beachten gilt es dabei die Belgier Tim van Nuffel und den erst 22-jährigen Bart Verschueren. Immer wieder gut für starke Leistungen in Dagmersellen sind die tschechischen Athelten, deren aussichtsreichsten Kandidaten wohl Kamil Ausbuher und Vaclav Metlicka sein dürften. Nicht zuletzt werden viele Radquerfans interessiert auf das Abschneiden von Altmeister Beat Breu schauen. Nach den letztjährigen guten Resultaten in der Kategorie B verdiente sich der ehemalige Bergfloh den Aufstieg und startet heuer wieder mit den absoluten Cracks in der Elitekategorie. Mit dem Bonus des Heimrennens starten im Elitefeld auch der amtierende U23-Schweizermeister René Lang (Pfaffnau) sowie Lukas Winterberg aus Roggliswil.

 

Olympiasiegerin Spitz am Start

Beim Rennen der Frauen zeichnet sich ein Grosskampf um den Sieg am Chrüzberg ab. Ein spannender Rennausgang kündigt sich speziell zwischen der Littauerin Renata Bucher vom VC Schötz (Dagmersellen-Siegerin 2006), Katrin Leumann (Vorjahressiegerin) und der Mountainbike-Olympiasiegerin von Peking 2008 Sabine Spitz aus Deutschland (Siegerin 2004) an. Ebenfalls ganz vorne mitmischen möchte die 19-jährige Gunzwilerin Jasmin Achermann, die ihre Ambitionen mit dem dritten Rang vor einem Jahr und bereits zwei Saisonsiegen (Frenkendorf und Meilen) eindrücklich angedeutet hat.

In der Kategorie B der Amateure, Masters und Junioren startet mit Markus Schenkel der Titelverteidiger vom vergangenen Jahr. Dabei wird er vom letztjährigen Sieger der Kategorie C, Lukas Müller und auch vom dreifachen Saisonsieger Matthias Rupp herausgefordert werden. Ebenfalls ein ganz heisser Sieganwärter in der Kategorie ist der Roggliswiler Michael Winterberg. Ob er in Dagmerseller oder in Belgien am Weltcup startet ist allerdings noch unklar.

 

Andri: die dritte Generation Frischknecht

In der Kategorie C schliesslich ist mit Andri (14) bereits die dritte Generation der Radquer-Dynastie Frischknecht am Start. Der Enkel von Peter und Sohn von Thomas Frischknecht hat mit seinem Sieg vor Jahresfrist in der Kategorie Schüler bewiesen, dass er auf bestem Weg ist, in die grossen Fussstapfen seines Vaters und Grossvaters zu treten. Und auch in der höheren Kategorie hat er in diesem Jahr mit Rang 2 am Radquer in Meilen überzeugt.

Die Radquerfans aus der ganzen Schweiz werden bei diesem Starterfeld bestimmt auch bei der 33. Ausgabe des Internationalen Radquers von Dagmersellen in den Genuss von hartumkämpften und bis zum Schluss spannenden Rennen auf der spektakulären Chrüzbergstrecke kommen.

 

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Frisches Blut und alte Hasen

Das Organisationskomitee des 33. Internationalen Radquers von Dagmersellen hat auch in diesem Jahr einige personelle Veränderungen erfahren. Alle Vakanzen konnten mit motivierten Personen besetzt werden und so dürfen sich alle Radquerfans auch heuer auf einen spektakulären Stephanstag rund um den Dagmerseller Chrüzberg freuen

 

pbi – OK-Präsident Wolfgang Kristan nimmt sein zweites Dagmerseller Radquer an der Spitze des OK's in Angriff. Und er hatte mit seinen Kolleginnen und Kollegen gleich in zwei Schlüsselressorts Nachfolger für langjährige OK-Mitglieder zu suchen. Hugo Bossert (Personalchef) und Daniel Egli (Festwirt) haben ihre Tätigkeiten im OK aufgegeben, genau so wie Barchef Willi Lörch. Mit Laurent Arn im Ressort Personal und der Doppelbesetzung von Guido Kronenberg und André Godel im Ressort Festwirtschaft konnten die entstandenen Lücken geschlossen werden. Gleiches gilt auch für den Barbetrieb, wo mit Severin Najer ein neuer Barchef gefunden werden konnte. Die Einarbeitung der neuen OK-Mitglieder durch ihre Vorgänger funktionerte tadellos, so dass die Vorbereitungen absolut planmässig verlaufen.

 

Spitzensport und vieles mehr

Wie in all den vergangen Jahren bietet das Dagmerseller Radquer am 26. Dezember nicht nur Radsport vom Feinsten, sondern auch rund um die Rennstrecke ein abwechslungsreiches Programm. So werden sich die Zuschauerinnen und Zuschauer an zahlreichen Aussenständen direkt an der Strecke verköstigen können. Und im Anschluss an die Wettkämpfe geht in der Chrüzmatthalle die Post ab. Bei Unterhaltung durch die Füürwehrchörli-Musig Nebikon wird die gewohnt rauschende Radquerparty ihren Lauf nehmen.

 

Ehrenstarterin Karin Thürig

Ein besonderer Coup ist den Veranstaltern bei der Verpflichtung der Ehrenstarterin gelungen. Mit der in Retschwil wohnhaften Karin Thürig konnte nicht nur eine weit herum bekannte Persönlichkeit aus der näheren Umgebung für einen Besuch in Dagmersellen gewonnen werden, sondern die herausragende Schweizer Radfahrerin der vergangenen Jahre schlechtin. Die zweifache Zeitfahrweltmeisterin (2004/2005) und zweifache Bronzemedaille-Gewinnerin im Zeitfahren der Olympischen Spiele (Athen 2004 und Peking 2008) wird die Querfahrerinnen und –fahrer mittels Pistolenschuss auf ihre Runden schicken.

Auch die 33. Austragung des traditionellen Dagmerseller Radquers verspricht, eine mit vielen Highlights auf und neben der Rennstrecke zu werden.

 

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32. Int. Radquer Dagmersellen, 26.12.2007

Herzschlagfinale am Chrüzberg

Das 32. Internationale Radquer von Dagmersellen hielt, was es versprach. Über 3000 Zuschauer trotzten beissender Kälte und Schneefall. Sie wurden Zeugen dramatischer Rennen, mit dem Höhepunkt im Eliterennen: Alexandre Moos siegte erst nach einem Juryentscheid.

 

pbi – Im Vorfeld war in der Kategorie A der Elitefahrer die Rede von einer offenen Ausgangslage gewesen. Der Kreis der Favoriten umfasste rund ein halbes Dutzend Fahrer. Im Rennen selbst setzte sich schon bald eine vierköpfige Gruppe ab, zu welcher erfreulicherweise auch der einheimische Pirmin Lang gehörte. Zusammen mit Alexandre Moos und den beiden Mountainbikern Florian Vogel und Thomas Frischknecht konnte der 23-Jährige Lang die Konkurrenz schon früh distanzieren. Bis zu Rennhälfte hielt Lang hervorragend mit,  bekundete dann aber zusehends Mühe. „In der fünftletzten Runde wurde es für mich immer härter in den steilsten Passagen mitzuhalten. Irgendeinmal wurde die Lücke zu gross und ich konnte sie nicht mehr schliessen.“ Lang musste Vogel, Moos und Frischknecht ziehen lassen.

 

Vogels Sturz – Frischknechts Strafversetzung

Zu dritt waren die Spitzenfahrer auch wenige hundert Meter vor dem Ziel noch unterwegs, als Florian Vogel beim Versuch über die Hürden zu springen, stürzte. Moos und Frischknecht profitierten und bogen gemeinsam auf die Zielgerade ein. Was folgte war ein Sprint mit „Haken und Ösen“, wie es Speaker Hans Jucker meinte. Frischknecht fuhr hauchdünn vor einem wild gestikulierenden Alexandre Moos über die Ziellinie. Strassenspezialist Moos, bereits die letzten beiden Jahren in Dagmersellen auf Platz 2 klassiert, fühlte sich offensichtlich beim Sprint durch Frischknecht behindert. Sein Protest wurde nach Analyse eines Videos vom Zielsprint, das ein Zuschauer gedreht hatte,gutgeheissen. Frischknecht wurde um eine Position zurückversetzt, Moos zum Sieger des 32. Internationalen Radquers von Dagmersellen erklärt. Neben den beiden stieg Pirmin Lang als Dritter aufs Podest. Auch er hatte noch vom Sturz Vogels profitiert und krönte seinen starken Auftritt beim Heimrennen mit dem dritten Platz.

 

Beat Breu in den Top-Ten

Auch in der Kategorie B, jener der U23, Amateure, Masters und Junioren fiel die Entscheidung um den Tagessieg erst im Schlussspurt. Markus Schenkel (Hittnau) bodigte in einem grossartigen Finish Simon Nuber aus Deutschland und Jonas Baumann und liess sich als Sieger feiern. Der 50-jährige Beat Breu zeigte eine beachtenswerte Leistung und klassierte sich inmitten von Fahrern, die allesamt 30 Jahre jünger sind als er, auf dem starken 10. Rang. Breu genoss entlang der gesamten Strecke speziell viele Anfeuerungsrufe des Dagmerseller Publikums, das auch in diesem Jahr wieder für eine tolle Ambiance sorgte. Lokalmatador Michael Winterberg, der im Vorfeld zu den Siegesanwärtern gehört hatte, stand wie sein älterer Bruder Lukas in Belgien am Weltcup im Einsatz.

 

Leumann besiegt Spitz

Das Rennen der Damen endete mit dem Sieg von Katrin Leumann aus Riehen. Sie distanzierte Ex-Mountainbike-Weltmeisterin Sabine Spitz aus Deutschland schon in der zweiten von sechs Runden vorentscheidend und feierte einen ungefährdeten Erfolg. Als starke Dritte klassierte sich die erst 18-jährige Jasmin Achermann aus Gunzwil, ihrerseits nur zwei Sekunden hinter Spitz. Im Rennen der Anfänger (Jahrgänge 1992 und 1993) siegte Lukas Müller aus Steinmaur vor Joel Peter und Fabian Lienhard. Alle drei profitierten unter anderem vom riesigen Pech Gabriel Chavannes, der als Führender in die letzte Runde ging und dem auf den letzten Kilometern der Wechsler an seinem Rad kaputt ging. Zu Fuss, sein Fahrrad geschultert und unsäglich enttäuscht, aber unter grossem Applaus der Zuschauer erreichte er das Ziel als Zwölfter.

 

Trotz allem ein Frischknecht-Sieg

Was Vater Thomas Frischknecht bei der Elite verwehrt blieb, schaffte Sohnemann Andri Frischknecht. In der Kategorie Schüler setzte sich der 13-Jährige als Sieger sowohl im Rennen wie auch im Technikparcours souverän durch.

Im Anschluss an die hochspannenden Rennen zog es die zahlreichen Zuschauer in die angenehme Wärme der Chrüzmatthalle, wo die rauschende After-Race-Party mit Unterhaltung der Band A-kustic über die Bühne ging.

 

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Ehrenstarter

Dominique Aegerter  -  Highspeed auf zwei Rädern

 

Patrik Birrer - „Mit etwa drei Jahren bin ich schon mit einem 50ccm Seitenwagen unseren Parkplatz rauf- und runter gefahren“, erinnert sich Dominique Aegerter an die Anfänge seiner Motorsportkarriere. Sein Vater Fere ist Inhaber einer Motorrad- und Auto-Werkstatt und so liegt es nahe, dass Dominique schon in sehr jungem Alter in Kontakt mit allerlei lauten und schnellen Gefährten kam. „Meine Mutter war zuerst relativ skeptisch. Sie wollte immer, dass ich nicht so viel fahre“, sagt Dominique Aegerter und fügt an, „aber ich war von Anfang an fasziniert von den Motoren und der Geschwindigkeit.“

 

Rascher Aufstieg...

Was nach den ersten Runden auf dem Parkplatz im Alter von drei Jahren folgte, war ein stetiger und schneller Aufstieg. Mit fünf Jahren fuhr Dominique seine ersten Motocross-Rennen im Club Schönenberg. Es folgten die Wechsel zu den 60ccm- und anschliessend zu den 80ccm-Motocross-Maschinen. Mit zwölf Jahren bestritt Dominique nebst den Motocross-Schweizermeisterschaften zusätzlich auch Strassenrennen mit 50ccm-Maschinen. Wenig später fuhr er immer noch parallel im ADAC Junior Cup 125ccm in Deutschland auf der Strasse und die 80ccm-Motocross Schweizermeisterschaft. Da viele Rennen jeweils an den gleichen Wochenenden stattfanden, musste sich Dominique im Jahr 2004 entscheiden, ob er ganz auf Motocross oder auf Strassenrennen setzen wollte. Dominique Aegerter wählte die Rennen auf der Strasse. „Ein schwieriger Entscheid“, sagt der heute 17-Jährige im Rückblick. „Aber zweifelsfrei der richtige“, ergänzt er sogleich. Da die Möglichkeiten in der Schweiz nicht gegeben sind, Strassenrennen zu fahren, folgte noch im selben Jahr der definitive Wechsel nach Deutschland in die Internationale Deutsche Meisterschaft der 125ccm.

 

...endet im WM-Zirkus

2004 in seiner ersten Saison in der Deutschen Meisterschaft klassierte sich Dominique Aegerter als Gesamt-15. Ein Jahr später war er schon Neunter und im Jahr 2006 wurde er Zweiter in der Gesamtwertung. „Die Internationale Deutsche Meisterschaft wird von Sponsoren und WM-Teams rege beobachtet. Mit meinen guten Leistungen konnte ich auf mich aufmerksam machen“, sagt Dominique Aegerter. Olivier Métraux entdeckte den jungen Berner und vermittelte ihm einen Platz im Multimedia-Team von Aprilia. Im September 2006 debütierte Dominique Aegerter in Portugal in der 125ccm-Weltmeisterschaft und fuhr auch das WM-Rennen von Valencia. Der Wechsel in den WM-Zirkus brachte viele Veränderungen „Alles ist viel grösser und läuft professioneller ab“, erklärt Dominique Aegerter. „Plötzlich stand ich vor Fahrern, die ich nur aus dem Fernsehen kannte.“

 

Die ersten WM-Punkte

2007 bestritt Dominique Aegerter dann die gesamte WM-Saison und rückblickend zieht er ein positives Fazit: „Ich musste alle Strecken erst kennen lernen. Trotzdem habe ich meine Ziele erreicht, mich für jedes Rennen qualifiziert und sogar sieben WM-Punkte gewonnen.“ Dies obwohl speziell am Anfang die Verständigung mit den Mitarbeitern im italienischen Team schwierig war. „Ich musste lernen mich durchzusetzen“, erklärt der talentierte Töffpilot. Ein weiterer neuer Abschnitt ist für Dominique Aegerter gerade eben erst angebrochen. Sein Sponsor hat ihm ein neues, und wie alle Betroffenen hoffen, besseres Team vermitteln können. Es handelt sich um das finnische Team Ajo Motorsport, wo Dominique eine Derbi-Maschine erhält. Ende November fanden im spanischen Jerez erste Tests mit dem neuen Motorrad statt und Anfang Dezember reiste Dominique für drei Wochen nach England, um englisch zu lernen. Für die neue Saison hat sich der junge Berner aus Rohrbach viel vorgenommen. „Ich möchte regelmässig in die Punkte fahren“, erklärt Dominique Aegerter.

 

Die Rolle der Familie

Seit den Anfängen seiner Motorsportkarriere standen Dominique seine Eltern tatkräftig zur Seite. Sei es finanziell oder moralisch, Dominique kann sich voll auf sein nächstes Umfeld verlassen. Diesen Umstand weiss er sehr zu schätzen: „Es ist schön, wenn man nach einem Rennwochenende nach Hause kommen kann und alles ist in bester Ordnung.“ Mutter Beatrice und Vater Fere managen seine Termine und unterstützen ihn bei der Suche nach Sponsoren. Zudem hat Dominique die Möglichkeit in der Werkstatt des Vaters als Mechaniker zu arbeiten, wenn es sein Programm zulässt. „Das ist eine tolle Situation für mich. Ich bin dankbar, dass sie all das für mich machen und dass sie in dem, was ich tue voll hinter mir stehen“, sagt Dominique Aegerter. Auch sein älterer Bruder spielt eine wichtige Rolle. Oft treiben die beiden zusammen Sport, gehen Schwimmen, Joggen oder treffen sich mit Kollegen im Turnverein. Diese Stunden mit den Leuten aus dem Dorf geniesst Dominique immer sehr. Sie bringen ihm Abwechslung und bereiten ihm viel Spass. An den Rennen selbst, kann seine Familie aber meistens nicht dabei sein. „In diesem Jahr haben sie mich an drei Rennen besucht. Aber viel Zeit bleibt mir an den Rennwochenenden eh nicht“, erklärt Dominique Aegerter.

 

Vorfreude aufs Radquer

Auf das Dagmerseller Radquer am Stephanstag und seine Aufgabe als Ehrenstarter freut sich der 17-Jährige sehr. „Ich habe keinen Moment gezögert, als mich OK-Präsident Wolfgang Kristan angefragt hat“, erklärt Dominique Aegerter. Die beiden kennen sich seit rund einem halben Jahr, als Familie Aegerter mit einem Freund im Löwen in Dagmersellen essen ging. „Wir haben uns sofort super verstanden und Wolfgang hat sich sogar bereit erklärt, mich als Sponsor zu unterstützen“, sagt Dominique Aegerter. Seinem Auftritt am Dagmerseller Radquer gewinnt er viele positive Aspekte ab. „Nebst der grossen Freude, das Amt als Ehrenstarter bekleiden zu dürfen, ist es für mich auch eine Chance mich zu zeigen und eventuell neue Kontakte zu knüpfen.“ Radquer ist für den Töfffahrer keine unbekannte Sportart. Vor einigen Jahren hat er schon die Rennen in Bützberg verfolgt. Und was er sah, hat ihm gut gefallen: „Radquer hat mich fasziniert. Ich freue mich auf einen interessanten Tag und hoffe, dass auch das Wetter mitspielt.“

 

Weitere Infos zu Dominique Aegerter auf:       www.domi-aegi.ch

 

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Radquerspektakel mit zahlreichen Attraktionen

Bereits zum 32. Mal findet heuer das Radquer von Dagmersellen statt. Die zahlreichen Fans sehnen sich den 26. Dezember und die ganz spezielle Ambiance am Chrüzberg längst wieder herbei. Und die diesjährige Ausgabe des Dagmerseller-Quers verspricht erneut eine ganz besondere zu werden.

 

pbi – Das OK des Dagmerseller Radquers hat auf dieses Jahr hin einige Wechsel mitgemacht. Speziell zu erwähnen ist dabei die Ablösung von Els Gassmann als OK-Präsidentin. Wolfgang Kristan aus Egolzwil, seines Zeichen Wirt des Hotel Löwen in Dagmersellen, tritt ihre Nachfolge an. Er kann in seinem ersten Jahr als Vorsitzender des OKs auf die Erfahrungen von Els Gassmann bauen, die als Verantwortliche für die Fahrerverpflichtungen weiterhin Einsitz im OK hat. Der Aarburger Martin Hofstetter ist neuer Rennchef und Vize-OK-Präsident, Otto Muff übernahm von Beat Blum das Ressort Finanzen, Beni Tschopp löste den langjährigen Bauchef Hans Banz ab und Alfred Soltermann ist neuer Chef Verkehr. Trotz diesen Wechseln im OK laufen die Vorbereitungen nach Plan und den Radquerfans wird am 26. Dezember wiederum Sport und Unterhaltung vom Besten geboten werden.

 

Beat Breu greift wieder an

Die Nachricht von Beat Breus Rückkehr aufs Quervelo erfasste vor einigen Wochen die ganze Schweiz. Der einstige Bergfloh wagt mit 50 Jahren ein Comeback. Bei seinem ersten Rennen im Feld der Elitefahrer in Fehraltdorf musste Breu allerdings hartes Brot essen und klassierte sich als Drittletzter. Es folgte die Relegation in die Kategorie B, wo sich Kämpfernatur Breu seither beachtlich schlägt. Der vierfache Sieger des Dagmerseller Radquers wird also am Stephanstag an den Chrüzberg zurückkehren. Allein der Start des Altmeisters Beat Breu ist ein Besuch am diesjährigen Radquer in Dagmersellen wert.

 

Konkurrenz durch Weltcuprennen

Die Verpflichtung von absoluten Weltklasseathleten gestaltet sich auch in diesem Jahr schwierig, weil ebenfalls am 26. Dezember in Hofstade/Belgien ein Weltcuprennen stattfindet. Die besten Fahrerinnen und Fahrer der Welt stehen dann praktisch geschlossen in Belgien am Start. Trotzdem gibt es bereits einen Monat vor dem Rennen einige hochkarätige Namen auf den Startlisten zu vermelden. So gehen in der Kategorie A etwa der Belgier Peter van Santvliet (Dagmersellen-Sieger von 1998 und 2003), der Tscheche Zdenek Mlynar sowie aus der Schweiz Mountainbike-Weltmeister Ralph Näf und Florian Vogel an Start. Nicht zu vergessen sind die Einheimischen Gebrüder Pirmin und René Lang, sowie Michael und Lukas Winterberg. Auch bei den Frauen steht ein interessantes Fahrerfeld am Start, das von Sabine Spitz aus Deutschland angeführt wird.

 

Spitzensport und Partytime

Wie üblich in Dagmersellen stehen aber nicht nur die Leistungen der Querfahrerinnen und Querfaher im Mittelpunkt. Auch in diesem Jahr legten die Organisatoren grossen Wert auf das Rahmenprogramm während des ganzen Tages. In der Chrüzmatthalle sorgt die Band A-Kustic nach den Rennen für Unterhaltung und die leistungsfähige Festwirtschaft mit den verschiedenen Aussenständen erfüllt den ganzen Tag über für die kulinarischen Wünsche der Zuschauerinnen und Zuschauer. Als Ehrenstarter gelang es den Organisatoren den talentierten und aufstrebenden WM-Motorradpiloten Dominique Aegerter zu engagieren. Der Besuch am traditionellen Radquer in Dagmersellen am 26. Dezember lohnt sich auf jeden Fall auch in diesem Jahr.

 

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Die WM-Qualifikation im Blick

Schon die Gebrüder Patrick und Beat Blum sowie Pirmin und René Lang aus Pfaffnau haben sich im Radquer einen Namen gemacht. Jetzt nähert sich erneut ein Gebrüderpaar aus der Umgebung der Radsporthochburg Pfaffnau der nationalen Spitze: Es sind die beiden Roggliswiler Lukas und Michael Winterberg.

 

pbi – Lukas Winterberg weiss bereits, wie es sich anfühlt am Fusse des Chrüzbergs in Dagmersellen als Sieger einzufahren. Vergangenes Jahr fuhr er in der Kategorie B seine Kontrahenten in Grund und Boden und gewann mit überwältigendem Vorsprung. Nach der erfolgreichen letzten Saison stieg der nun 19-Jährige ins A-Feld der Elitecracks auf. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass er in der laufenden Saison noch keine absoluten Spitzenplätze herausgefahren hat. „Der Aufstieg in die Kategorie A ist ein grosser Schritt. Das Feld ist ausgeglichener, die Positionskämpfe härter. Man gewinnt nicht mehr einfach im Nu mehrere Plätze“, erklärt Lukas Winterberg.

 

Fehlende Konstanz

Obwohl er sich bewusst war, dass die erste Saison in der höchsten Kategorie schwierig werden würde, ist der gelernte Zimmermann mit seinem bisherigen Abschneiden nicht rundum zufrieden. „Gute und schlechte Rennen wechseln sich noch zu häufig ab. Ich muss in meinen Leistungen konstanter werden“, gibt sich der Zimmermann-Lehrling selbstkritisch. Nur wenn er konstant gute Rennen zeigt, kann er auch sein grosses Saisonziel, die Qualifikation für die Weltmeisterschaften im italienischen Treviso Ende Januar 2008 erreichen. Dass er mit den besten U23-Fahrern der Schweiz mithalten kann, bewies er an den Europameisterschaften Anfangs November in Hittnau eindrücklich. Als Gesamt-20. war er der zweitbeste Schweizer.

 

„Dagmersellen liegt mir“

Auch wenn das Heimrennen in Dagmersellen erst in sechs Wochen auf dem Programm steht, hat sich Lukas Winterberg viel vorgenommen. „Die Strecke in Dagmersellen liegt mir. Mein Ziel ist ein Platz in den Top 15“, sagt Lukas Winterberg.

Für Furore hat in der jüngsten Vergangenheit Lukas’ jüngerer Bruder Michael gesorgt. Der 17-jährige belegte zuletzt in Uster Platz zwei in der Kategorie B. Im Oktober hatte er bereits das Quer in Wädenswil für sich entschieden. „Mit dem Saison Verlauf bin ich bisher eigentlich sehr gut zufrieden“, resümiert der 17-jährige KV-Lehrling. Einzig sein Abschneiden an den Europameisterschaften in Hittnau, wo er bei den Junioren den 45. Platz belegte, enttäuschte ihn. „An diesem Tag hatte ich leider ganz schlechte Beine“, erklärt Michael Winterberg.

 

Weltcup oder Dagmersellen?

Auch für Michael lautet das grosse Saisonziel WM-Qualifikation. Nur die besten vier Junioren qualifizieren sich für Treviso. Im Verlauf der Saison muss Michael Winterberg den Beweis erbringen, dass er sich in einem internationalen Feld behaupten kann. Deshalb sollen für ihn auch noch Einsätze an Weltcuprennen folgen. Wann und wo, weiss er allerdings noch nicht genau. Klar ist, dass ebenfalls am 26. Dezember neben dem Dagmerseller Radquer im belgischen Hofstade ein Weltcuprennen stattfindet. Michael Winterberg hofft, dass er dann bei seinem Heimrennen dabei sein kann. Falls Michael vor Heimpublikum an den Start geht, ist die Möglichkeit durchaus vorhanden, dass der Sieger in der Kategorie B am Dagmerseller Radquer erneut Winterberg heisst und er damit in die Fussstapfen von Lukas treten würde.

 

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Beat Breu auf dem Boden der Tatsachen

Radquer – Die Radsportlegende belegt in Fehraltdorf bloss den 32. Rang

Mit grosser Spannung war das Comeback von Beat Breu (50) erwartet worden. Zahlreiche Zuschauer kamen, um ihm am Radquer in Fehraltdorf anzufeuern. Im Feld der Elitefahrer reichte es dem einstigen Bergfloh allerdings nur für den drittletzten Platz.

 

pbi – Von seinem Abschneiden in Fehraltdorf hing für Beat Breu ab, ob er auch in den kommenden Rennen im Feld der Elitefahrer an den Start gehen dürfte, oder ob er bei den Junioren, Amateuren und Masters im B-Feld würde starten müssen. Nach seinem ersten Quer-Rennen nach elfjähriger Wettkampfpause stand fest: Beat Breu muss zukünftig in der Kategorie B an den Start. Dies entschied die fünfköpfige Fachkommission – der auch die langjährige Dagmerseller OK-Präsidentin Els Gassmann angehört – in Übereinstimmung mit swisscycling.
 

 

Von Anfang an zurückgebunden

Breu musste aus der hintersten Reihe ins Rennen gehen und fuhr während der gesamten Renndauer stets in der hintersten Region des Feldes. Nach halber Renndistanz handelte Breu sich einen Rundenverlust ein, bei dem es bis zum Schluss blieb. Zwar kämpfte er auch noch von einem Reifendefekt heimgesucht, bis zum Rennende bravourös, mehr als zwei Kontrahenten konnte er auf der schnellen Strecke in Fehraltdorf allerdings nicht hinter sich lassen. Gewonnen wurde das Rennen von Simon Zahner, der in einem packenden Schlussspurt Schweizermeister Christian Heule niedersprintete. Der Dagmerseller Pirmin Lang beendete den Parcours nach einem starken Start auf Position neun.

 

Breus Start in Dagmersellen nicht in Frage

Trotz des auch für ihn persönlich eher enttäuschenden Abschneidens wird Breu sein Quer-Comeback fortführen. Die Radquerfans aus der Region dürfen sich weiterhin auf den Auftritt des Altmeisters am Stephanstag in Dagmersellen freuen. Bis dann wird Beat Breu ganz bestimmt verbissen weitertrainieren. Schliesslich wird er all seinen Kritikern beweisen wollen, dass er es besser kann, als er am Sonntag in Fehraltdorf gezeigt hat.

 

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Die Rückkehr von Beat Breu

Unter neuer Führung und mit einigen neuen Gesichtern hat das OK des Dagmerseller Radquers die Vorbereitungen auf des Stephanstags-Quer längst aufgenommen. Bei der diesjährigen Austragung werden die Radquer-Fans im Luzerner Hinterland ein ganz spezielles Spektakel erleben.

 

pbi – Els Gassmann hat ihr Amt als OK-Präsidentin nach der letztjährigen Austragung des Dagmerseller Radquers zur Verfügung gestellt. Nach einer intensiven Suche konnte mit Wolfgang Kristan aus Egolzwil, einem langjährigen Mitglied des Veloclubs Dagmersellen, ein Nachfolger gefunden werden. Er wird in seiner Tätigkeit vom neuen Rennchef und Vize-OK-Präsident Martin Hofstetter aus Aarburg unterstützt. Els Gassmann hält ihrerseits im Ressort Fahrerverpflichtungen sowie im Bereich Sponsoring weiterhin Einsitz in das OK und steht allen OK-Mitgliedern mit ihrer grossen Erfahrung zur Verfügung. Zu einem Wechsel kam es auch im Ressort Finanzen, wo Otto Muff Beat Blum ersetzt, der derzeit einen Auslandaufenthalt absolviert. Schliesslich tritt Beni Tschopp die Nachfolge des langjährigen Streckenbau-Chefs Hans Banz an und Alfred Soltermann ist neuer Chef Verkehr.

 

Ein eingespieltes Team

Trotz den angesprochenen Wechseln in den verschiedenen Ressort funktioniert das OK nach wie vor als eingespieltes Team. Die zurückgetretenen OK-Mitglieder haben ihre Nachfolger jeweils persönlich bereits im letzten Jahr in ihr Amt eingeführt, so dass der Übergang problemlos erfolgen konnte. Die Radquertradition in Dagmersellen wird dadurch weiter fortgeführt und in diesem Jahr mit einem ganz speziellen Highlight bereichert.

 

Beat Breu greift wieder an

Es ist die ganz grosse Geschichte, der diesjährigen Radquersaison: Altmeister Beat Breu (50) startet sein Comeback auf dem Quervelo. Und dies nicht etwa im Fahrerfeld der Kategorie B (Junioren Amateuer, Masters), sondern bei den Elite-Cracks im Feld A. Sein berühmt gewordenes Wasser sei der Hauptgrund für den Entscheid zum Comeback gewesen, meinte Breu auf Anfrage. „Seit ich dieses Wasser trinke, fühle ich mich einfach besser“, so Breu. Er habe aber auch den Eindruck , dass der Radquersport in der Schweiz neue Impulse nötig hätte und er glaube, dass er etwas dazu beitragen könne. Beim Quer in Fehraltdorf am 14. Oktober steht Breu vor seiner ersten Bewährungsprobe. Der Verband hat im gewisse Richtlinien gesetzt, die er erfüllen muss, um auch an den kommenden Rennen bei den Profis an den Start gehen zu können. Breu ist jedoch von sich überzeugt und sagt: „Ein Platz zwischen Rang zehn und 20 sollte drinliegen.“ Man darf gespannt sein, wie sich der Altmeister schlägt und sich auf jeden Fall schon auf den Start des „Bergflohs“ in Dagmersellen freuen.

 

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31. Int. Radquer Dagmersellen, 26.12.2006

Wettbewerbgewinner

Radsportbegeisterte Gewinner

Als Dankeschön für ihren Besuch am 31. Internationalen Radquer verloste der organisierende Veloclub Dagmersellen unter allen Zuschauerinnen und Zuschauern eine Kaffeemaschine von Saeco. Letzte Woche wurden die Gewinner gezogen.

 

pbi – Mit einem Talon aus dem Festführer des 31. Internationalen Radquer konnten die Besucherinnen und Besucher am Wettbewerb teilnehmen. Unter den zahlreichen Teilnehmern wurden Monika und Walter Lampart aus Gunzwil als Gewinner gezogen. Die abtretende OK-Präsidentin Els Gassmann und Annemarie Bussmann, ebenfalls aus dem OK übergaben dem Ehepaar vergangene Woche bei einem gemütlichen Dessert im Restaurant Löwen in Dagmersellen den Preis für die Gewinner des Wettbewerbs, eine Kaffeemaschine von Saeco. Bei den ausgelosten Siegern handelt es sich um absolute Radsportfans. Monika Lampart ist das Gotti der amtierenden Junioren-Vize-Schweizermeisterin und Juniorenschweizermeisterin von 2006, Jasmin Achermann. Ihr Mann Walter hat seinerseits Jasmins Vater Pius Achermann bei zahlreichen Extremleistung auf dem Velo als Betreuer unterstützt, so etwa beim Race across America oder mehrmals beim 24-Stunden-Rennen von Schötz. Die beiden zeigten sich sehr erfreut über ihren Gewinn und freuen sich genau so wie alle anderen Radquerfans, die Organisatoren und alle Helferinnen und Helfer schon heute auf die 32. Austragung des Internationalen Dagmerseller Radquers.

 

Els Gassmann - Walter Lampart - Monika Lampart - Annemarie Bussmann

 

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Rennbericht

Der Favorit gibt sich keine Blösse

Der grosse Favorit Francis Mourey setzte sich beim Chrüzbergquer auf beeindruckende Art und Weise gegen seine Kontrahenten durch. Die Quercracks aus dem Kanton Luzern vermochten sich positiv in Szene zu setzen.

 

pbi – Die grosse Überraschung am Chrüzberg blieb aus. Mit dem 26-jährigen Francis Mourey setzte sich meistgenannte Sieganwärter beim 31. Internationalen Radquer von Dagmersellen eindrücklich durch. Der WM-Bronzemedaillengewinner vom Januar 2006 spielte förmlich mit der Konkurrenz. Früh vermochte sich der Franzose vom übrigen Feld zu lösen. Vier Fahrern – darunter der Einheimische Pirmin Lang – gelang es allerdings das Loch noch einmal zu schliessen. Als Mourey kurz nach Rennhälfte erneut die Kadenz erhöhte, setzte er sich entscheidend von seinen Begleitern ab. Alexandre Moos und Thomas Frischknecht blieben bis zwei Runden vor Schluss nah dran am Leader. Mit einer imposanten Tempoverschärfung in der vorletzten Runde liess Mourey allfällige Zweifel an seinem Sieg verfliegen und triumphierte nach gut einer Stunde Fahrzeit mit 15 Sekunden Vorsprung auf Alexandre Moos, der im Sprint um Platz zwei Thomas Frischknecht keine Chance liess.

 

Fünfter Rang für Pirmin Lang

Ausgezeichnet in Szene zu setzen vermochte sich im Rennen der Elite auch der Dagmerseller Pirmin Lang. Bis Rennhälfte fuhr er an der Spitze der Konkurrenz in einer Gruppe mit Mourey, Moos, Frischknecht und Florian Vogel „Es war ein sehr hektisches Rennen. Ruhige Phasen und immer wieder neue Attacken standen in einem ständigen Wechsel“, beschrieb Lang das Renngeschehen. Eine der angesprochenen Tempoverschärfungen nach etwa einer halben Stunde sorgte dafür, dass Lang den Anschluss nach ganz vorne verlor. In der zweiten Rennhälfte weitestgehend auf sich alleine gestellt, zeigte der 22-Jährige eine tolle Vorstellung und verteidigte seinen fünften Rang ohne Probleme. „Mit meiner Leistung bin ich zufrieden. Bei einer der zahlreichen Attacken konnte ich einfach nicht mehr mithalten. Dass ich in der Folge den Abstand nach hinten konstant halten und zeitweise sogar vergrössern konnte, freut mich sehr“, meinte Pirmin Lang.

 

Renata Bucher düpiert die Konkurrenz

Im Rennen der Damen gab es eine kleine Überraschung zu vermelden. Renata Bucher aus Luzern liess mit einem Blitzstart die Favoritinnen Sabine Spitz und Alexandra Bähler früh zurück. Die 29-Jährige hielt ihr hohes Tempo durch, machte auch die zwei Minuten Handicap auf die Juniorinnen wett und siegte überlegen vor der erst 16-jährigen Sabrina Schweizer aus Deutschland. Juniorinnen-Schweizermeisterin Jasmin Achermann (17) unterlag erst im Zielsprint der routinierten Sabine Spitz (35) aus Deutschland und musste mit Rang vier Vorlieb nehmen. Gar nicht auf Touren kam Alexandra Bähler. Die bereits vierfache Saisonsiegerin kam lediglich auf dem sechsten Platz ins Ziel.

 

Überlegener Sieg für Lukas Winterberg

In der Kategorie B – jener der Junioren – konnten die Radquerfans einen Triumph von Lukas Winterberg aus Roggliswil bejubeln. Der 18-Jährige fuhr in Abwesenheit des Mountainbike-Junioren-Weltmeisters Matthias Flückiger einen nie gefährdeten Erfolg heraus. Bereits in der zweiten von acht Runden vermochte sich Winterberg von seinen Kontrahenten zu lösen und baute den Vorsprung bis zum Schluss kontinuierlich auf 47 Sekunden auf den ersten Verfolger aus.

Begonnen hatte der Renntag am Chürzberg mit einem packenden Schlussspurt um den Tagessieg bei den Schülern. Fabian Lienhard und Valentin Berset trennten am Ende winzige fünf Hundertstelsekunden.

 

Rund 3000 Zuschauer trotzten der Kälte

Das Dagmerseller Radquer am Stefanstag erwies sich auch in diesem Jahr als Publikumsmagnet. Trotz Hochnebel und der damit verbundenen vorherrschenden Kälte machten sich gut 3000 Radquerfans auf den Weg ins Wiggertal und sorgten speziell während dem Eliterennen für eine tolle Stimmung entlang der Strecke. Im Anschluss an den sportlichen Teil zog es die zahlreichen Zuschauer in die Chrüzmatthalle, wo – wie jedes Jahr – bei musikalischer Unterhaltung das Radquer in Dagmersellen mit einem grossen Fest abgeschlossen wurde. Das tadellos organisierte 31. Internationale Radquer von Dagmersellen lässt bereits jetzt Vorfreude aufkommen für die nächste Ausgabe am 26. Dezember 2007.

 

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Ehrenstarter

Melchior Ehrler, Präsident Swiss Cycling

 

„Eine Frage der Zeit…“

pbi –  Anfang Juni 2006 wurde Melchior Ehrler zum Präsidenten von Swiss Cycling gewählt. Seit Jahren schon interessiert und begeistert sich der in Ibach SZ geborene Melchior Ehrler für den Radsport. Vor seinem Engagement bei Swiss Cycling sass Melchior Ehrler von 1995 bis 2003 im Nationalrat. Seit 1987 bekleidete er zudem während 15 Jahren das Amt des Direktors des Schweizerischen Bauernverbandes. Die gesammelten Erfahrungen in einem grossen Verband und die Anfrage des Luzerner Kantonalverbandes gaben letztendlich den Ausschlag für die erfolgreiche Kandidatur für das Präsidentenamt bei Swiss Cycling.

 

Ein grosser Fan von Eddy Merckx

Die Rekrutenschule nach der erfolgreich abgeschlossenen Matura absolvierte Melchior Ehrler gemeinsam mit dem Spitzenradfahrer Sepp Fuchs als Fahrradsoldat. Bereits damals war seine Leidenschaft für den Radsport unverkennbar. Als Melchior Ehrler anschliessend nach Belgien zog, um sein Philosophiestudium in Angriff zu nehmen und später mit dem Lizentiat abzuschliessen, wuchs seine Begeisterung für den Radsport noch weiter. Die Erfolge von Eddy Merckx und der daraus entstandene Hype um den Belgier gingen auch an Melchior Ehrler nicht spurlos vorbei. Seine Begeisterung war auch nach der Rückkehr in die Schweiz – wo er anschliessend in Zürich auch noch ein Jusstudium mit dem Lizentiat abschloss – nicht erloschen. Das Radfahren war und blieb sein grosses Hobby.

 

Augenmerk auf die Nachwuchsförderung

Als eines der wichtigsten Ziele für seine Amtszeit als Präsident von Swiss Cycling nennt der 58-Jährige nebst dem sportlichen Erfolg - der immer eines der Hauptziele sei - Investitionen in die Nachwuchsarbeit. „Es ist eine der ersten Prioritäten des Verbandes eine hochwertige Nachwuchsausbildung anbieten zu können“, erklärt Melchior Ehrler. Dies gelte für sämtliche acht unter Swiss Cycling zusammengefassten Sportarten gleichermassen. „Um dies gewährleisten zu können, arbeiten wir eng mit Swiss Olympic und dem Bundesamt für Sport zusammen.“

Als Präsident von Swiss Cycling geht es Melchior Ehrler aber auch darum, den Zusammenhalt innerhalb des Verbandes zu verbessern und Swiss Cycling als soliden Verband mit guter finanzieller Basis in der Gesellschaft, der Wirtschaft und der Politik zu etablieren. Die Aufgaben des Präsidents von Swiss Cycling sind vielfältig. Melchior Ehrler beschreibt sie so: „Unter anderem leitet der Präsident die Sitzungen der verschiedenen Organe, zum Beispiel des Vorstandes. Daneben gehört vor allem die Kontaktpflege mit Verantwortlichen aus den Regionen und Personen der verschiedenen Sparten des Radsports zu meinen wichtigsten Aufgaben. Dies nimmt relativ viel Zeit in Anspruch. Nicht zuletzt versuche ich als Präsident Strukturen und Arbeitsweisen innerhalb des Verbandes zu verbessern.“

 

„Sehe grosse Anstrengungen im Quersport“

 Mit der Entwicklung des Radquersports in der Schweiz ist Melchior Ehrler sehr zufrieden. Er habe es damals sehr bedauert, dass Radquers wie jene von Aristau oder Gansingen, welche er jeweils vor Ort mit grossem Interesse verfolgte, nicht mehr stattgefunden haben. „Aber heute sehe ich grosse Anstrengungen und Engagement auf vielen Ebenen zu Gunsten des Quersports. Das stimmt mich sehr zuversichtlich und ich möchte allen Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz herzlich danken. Ohne sie wären keine Rennen möglich“, erklärt Melchior Ehrler. Er hofft, dass die Schweizer Querfahrerinnen und Querfahrer bald wieder ganz an der Weltspitze mitfahren werden. „Je mehr Rennen und mehr aktive Querfaherinnen und –fahrer wir in der Schweiz haben, desto wettbewerbsfähiger werden die Athleten auf internationalem Niveau. Wenn diese positive Situation längerfristig anhält, ist es nur eine Frage der Zeit, bis unsere Fahrer im internationalen Vergleich wieder ganz vorne mitmischen werden.“

Bevor es soweit ist, wird der Präsident von Swiss Cycling mit grossem Interesse das Abschneiden der Schweizer Athleten in Dagmersellen ansehen. Das Amt des Ehrenstarters am Dagmerseller Radquer nahm Melchior Ehrler ohne lange überlegen zu müssen, an. Dies obwohl er selbst beim Radquer am Chrüzberg noch nie dabei war. „Wenn Els Gassmann anfragt, dann hat man keine Chance, lange zu überlegen. Ich freue mich, dass ich am Stefanstag hier in Dagmersellen dabei sein kann“, sagt Melchior Ehrler.

 

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Das Highlight in der Altjahrswoche

Knapp ein Jahr nach den unvergesslichen Radquer-Schweizermeisterschaften im Januar 2006 wird die Radquer Tradition in Dagmersellen weitergeführt. Am traditionellen Stephanstag, 26. Dezember findet am Chrüzberg das 31. Internationale Radquer von Dagmersellen statt.

 

pbi – Für die Organisatorinnen und Organisatoren vom Veloclub Dagmersellen war das grosse Interesse für die Landesmeisterschaften Anfang Jahr Motivation genug, das Radquer auch in Zukunft durchzuführen. Sogar das Schweizer Fernsehen berichtete von den Rennen am Chrüzberg und die zahlreichen Radquerfans aus der ganzen Schweiz verwandelten den Dagmerseller Hausberg in eine grosse Festhütte.

 

Konkurrenz durch Weltcuprennen

Für OK-Präsidentin Els Gassmann, die auch für die Verpflichtungen von Fahrerinnen und Fahrern zuständig ist, gestaltet sich die Situation schwieriger als vor einem Jahr. An den Schweizermeisterschaften war es klar, dass die Schweizer Ausnahmekönner geschlossen an den Start gingen. Heuer wird das Dagmerseller Quer vom Weltcup-rennen in Hofstade (Belgien) konkurrenziert, das ebenfalls am 26. Dezember stattfindet. So werden aller Voraussicht nach, Schweizermeister Christian Heule und auch Simon Zahner, SM-Bronzemedaillengewinner von 2006 am prestigeträchtigeren Weltcup in Belgien an den Start gehen.

 

Francis Mourey als Aushängeschild

Auch wenn die weltbesten Radquerfahrer in Dagmersellen wegen des Weltcup-rennens fehlen werden, gelang es Els Gassmann einmal mehr ein attraktives und starkes Fahrerfeld zusammenzustellen. Angeführt wird die Startliste bei der Elite von Francis Mourey. Der 26-jährige Franzose entschied Anfang November das Weltcup-rennen von Treviso (Italien) für sich und liess dabei den erfolgsverwöhnten Belgiern das Nachsehen. Mit einem zweiten Platz in Kalmthout (Belgien) und einem sechsten in Aigle fuhr Mourey in zwei weiteren Weltcuprennen mitten hinein in die Weltspitze.

 

Auch René Lang in Belgien am Start

Vom einheimischen Gebrüderpaar Lang wird heuer einzig Pirmin  in Dagmersellen starten. René befindet sich zurzeit in einer ausgezeichneten Form und wird deshalb am Weltcup in Belgien und nicht an seinem Heimrennen teilnehmen.

Pirmin, bei seiner Heim-SM Silbermedaillengewinner in der Kategorie U23, geht heuer in der Kategorie Elite an den Start. Der ältere der Lang-Brüder unterstrich seine gute Form mit dem Sieg am neugeschaffenen „Sport Heart Cup“, einem Gesamtklassement bestehend aus acht Rennen. Mit Top Ten Platzierungen an den Internationalen Radquers von Wädenswil (3.), Rüti ZH (7.) und Schmerikon (6.) bestätigte er seine Ambitionen auch in Dagmersellen im vorderen Teil des Feldes mitzufahren. Dabei wird er sich aber mit grosser Konkurrenz aus dem In- und Ausland konfrontiert sehen. Allein aus der Schweiz werden Fahrer wie Thomas Frischknecht (mehrfacher Schweizermeister), Alexandre Moos (Zweiter SM 2006) oder Florian Vogel (Schweizermeister 2005) um den Sieg am Chrüzberg mitfahren.

 

Partytime in Anschluss an die Rennen

Wie üblich ist das Radquer nach den sportlichen Höchstleistungen auf der Rennstrecke noch längst nicht zu Ende. Schon während des ganzen Tages können sich Zuschauerinnen und Zuschauer vom grossen Angebot der Festwirtschaft und an den Aussenständen verwöhnen lassen. Im Anschluss an die Rennen geht in der Sporthalle Chrüzmatt die bekannte Radquerparty mit musikalischer Unterhaltung der Partyband ChueLee bis in die Nacht hinein über die Bühne. Das Radquer in Dagmersellen bietet auch in diesem Jahr den ganzen Tag über beste Unterhaltung für alle Anwesenden. Deshalb gilt es sich den 26. Dezember schon jetzt vorzumerken. Das 31. Dagmerseller Radquer wird ohne jeden Zweifel zu dem Highlight in der Altjahrswoche schlechthin, das man nicht verpassen sollte

 

 

 

 

Nach den Rennen grosse Radquer-Party mit:

 

 

 

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Die Tradition lebt weiter

Anfang Jahr feierte Dagmersellen sein 30jähriges Radquerjubiläum mit der Austragung der Schweizermeisterschaften. Auch nach 30 Jahren sind die Organisatoren des Veloclubs  Dagmersellen nicht müde: Alle Radquerfans dürfen sich auf die 31. Austragung des Chrüzbergquers freuen.

 

 

pbi – Die Radquertradition im Wiggertal lebt weiter. Für die Organisation der diesjährigen Rennen kann OK-Präsidentin Els Gassmann auf ein nach wie vor topmotiviertes, eingespieltes und erfahrenes Team bauen. Das Organisations-komitee für das 31. Internationale Radquer Dagmersellen präsentiert sich im Vergleich zur letzten Ausgabe praktisch unverändert. Befürchtungen, wonach einige langjährige OK-Mitglieder nach dem Highlight Schweizermeisterschaften von ihrem Posten zurücktreten könnten, erwiesen sich als unbegründet.

 

Wieder am 26. Dezember

Nach dem für Radquerfans ungewöhnlichen Datum im Januar 2006, finden die Querrennen in Dagmersellen nun traditionellerweise wieder am Stephanstag, 26. Dezember statt. Nach dem einzigartigen, zweitägigen Event anlässlich der Landesmeisterschaften, wird es am 26. Dezember nun also wieder zu einem „klassischen“, eintägigen Anlass kommen. Die positiven Rückmeldungen auf den Festabend vor den Schweizermeisterschaften und die gewohnt tadellos organisierten und gut besuchten Rennen am zweiten Tag, waren für die Organisatoren Motivation genug, die Radquertradition in Dagmersellen weiterleben zu lassen.

 

Vorbereitungen längst angelaufen

Damit in knapp drei Monaten in Dagmersellen wieder Radquersport auf höchstem Niveau bestaunt werden kann, arbeitet das OK seit Wochen mit viel Leidenschaft. Sowohl den Athletinnen und Athleten, als auch den stets zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauern soll wiederum eine unvergessliche Veranstaltung geboten werden. Nebst sportlichen Höchstleistungen internationaler Topstars und talentierter Nachwuchsfahrer, wird auch der gesellschaftliche Teil mit Fest- und Barbetrieb nicht zu kurz kommen. Nicht nur eingefleischte Radquerfans, sondern alle Freunde des Sports und des gemütlichen Beisammenseins sollten sich den 26. Dezember bereits jetzt vormerken. Ein Besuch am Dagmerseller Radquer lohnt sich auf jeden Fall.

 

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Radquer Schweizermeisterschaften 8. Januar 2006

 

Auf den Spuren der Cracks

Radquer – SM-Streckenbesichtigung mit
Pirmin und René Lang

Am vergangenen Samstag trafen sich Mitglieder des Veloclub Dagmersellen, das OK des Dagmerseller Quers und einige Medienvertreter auf der Chrüzbergrennstrecke. Gemeinsam mit dem Dagmerseller Brüderpaar Pirmin und René Lang wurde die Strecke besichtigt, auf welcher am 8. Januar 2006 um nationale Ehren gekämpft wird.

 

 

pbi – Das OK der Radquer Schweizermeisterschaften hatte drei Wochen vor den nationalen Titelkämpfen zur Besichtigung der Strecke eingeladen. Die Möglichkeit für all diejenigen, die sonst mit ihrem Einsatz als Helferinnen und Helfer zum Gelingen des Dagmerseller Quers beitragen, einmal selbst über die Chrüzbergstrecke zu kurven. Auch für die Medienvertreter sollte dieser Anlass einen etwas anderen Blick auf das Dagmerseller Radquer ermöglichen. Die Witterungsverhältnisse präsentierten sich garstig. Dichtes Schneetreiben, ein zügiger Wind und kühle Temperaturen erwarteten die Gruppe, die sich angeführt von Pirmin und René Lang auf den Weg machte. Die beiden Lokalmatadoren hatten sich bereit erklärt, den Interessierten ihre „Heimstrecke“ einmal aus ihrer Sicht vorzustellen.

 

Der Start ist sehr wichtig“
Gleich nach dem Start beginnt die lange Steigung. Ein entscheidender Moment, wie Pirmin Lang (21) erklärt: „Man muss in der ersten Runde fähig sein, im Aufstieg ein hohes Tempo anzuschlagen, sonst bekommt man Probleme.“ Auf der ersten Rasenpartie kommt es häufig zu harten Positionskämpfen. „Je weiter vorne man sich aufhält, desto besser“, so Pirmin Lang.
Der weitere Weg führt die Gruppe stetig bergan. Eine Tatsache, die man nicht häufig vorfindet auf den Radquerstrecken in der Schweiz. „Der Aufstieg gleich nach dem Start ist schon speziell. Man fährt bereits in der ersten Runde am Limit bis man den höchsten Punkt erreicht hat. Dann heisst es, trotz hohem Puls und von Runde zu Runde zunehmender Müdigkeit volle Konzentration für die Abfahrt aufzubringen“, sagt René Lang (19). Er lächelt. Schliesslich weiss er nur zu genau wovon er spricht. Im letzten Jahr stürzte er in Führung liegend. Ein Malheur, das ihn um den Sieg brachte.
Bevor sich die Gruppe aber in die Abfahrt stürzt, gab es noch eine Überraschung. OK-Präsidentin Els Gassmann erwartete die Velofahrer am höchsten Punkt der Strecke mit einem Gläschen „Gipfelwein“.

 

Den Heimvorteil ausnützen
 Verhältnisse, wie sie am vergangenen Samstag herrschten, als Schnee und Regen den Boden aufgeweicht hatten, lieben die Lang-Brothers nicht besonders. „Ich habe es lieber wenn die oberste Schicht des Bodens gefroren ist“, sagt René Lang. Pirmin erklärt, dass es in der Abfahrt entscheidend ist, den richtigen Bremspunkt zu finden. Der liegt, entsprechend den Verhältnissen, immer an einem anderen Ort. Die Möglichkeit, praktisch zu jeder Zeit auf der Strecke trainieren zu können, ist für die beiden Dagmerseller deshalb ein Vorteil. „Wir können die Strecke bei allen möglichen Witterungsverhältnissen befahren und uns so optimal auf die unterschiedlichen Eigenschaften einstellen“, so Pirmin Lang. Ein Vorteil, von welchem sonst meistens ihre Konkurrenten profitieren.

 

Den Schweizermeistertitel vor Augen
Nach Abschluss der Besichtigungsfahrt konnte sich die Gruppe bei Kaffee und Gebäck wieder etwas aufwärmen. Dabei sprachen die Brüder über ihre (unterschiedlichen) Ziele für die Heim-SM. Für René, der zur Zeit noch die Lehre absolviert, steht der Radsport momentan nicht an erster Stelle. Für ihn ist es deshalb wichtig seinen Bruder im Rennen so gut es geht zu unterstützen. „Ich habe noch zwei weitere Saisons in der U23-Klasse, meine grossen Ziele habe ich in der Saison 2007/2008. Aber ich bin selbstverständlich sehr motiviert hier in Dagmersellen ein gutes Rennen zu zeigen und werde alles dafür tun“, so René. Für Pirmin, der seine letzte U23-Saison bestreitet, stellen die Schweizermeisterschaften das Highlight schlechthin dar. „Ich mache kein Geheimnis daraus, dass ich den Titel gewinnen will. Ich bin zuversichtlich, weiss aber, dass dafür alles stimmen muss.“ Beim Unterfangen Titelgewinn hat Pirmin Lang vor allem Lukas Flückiger als härtesten Konkurrenten auf der Rechnung. „Flückiger ist sicherlich der kompletteste Fahrer und so etwas wie der ‚homme à battre’. Aber auch die beiden Romands Yves Corminboef und Julien Taramarcaz gilt es zu beachten. Sie sind immer bereit wenn es um Medaillen geht.“
Kurz nach Mittag verabschiedeten sich die beiden Quer-Cracks vom Rest der Gruppe. Trotz Schneefall stand für die beiden noch ein Training auf dem Programm. Um ihre grossen Ziele zu realisieren, arbeiten die beiden akribisch. Deshalb reisen die Gebrüder über Weihnachten und Neujahr auch nach Luxemburg und Belgien, um dort Rennen zu bestreiten. In der Woche vor den Titelkämpfen wollen sie sich zu Hause auf der Chrüzbergstrecke schliesslich den letzten Schliff für grosse Taten an ihrer Heim-SM zu holen. 

 

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Dem Nachwuchs eine Chance geben

Radsport – Club Maillot d’Or in Dagmersellen

Wenn am 7. und 8. Januar 2006 in Dagmersellen das grosse Radquer-Schweizermeisterschaftsfest steigt, ist auch ein ganz spezieller Club zu Gast im Wiggertal. Der Club Maillot d’Or, der wichtigste Nachwuchsförderer im Schweizer Radsport.

 

pbi – Anlässlich der Radquer-Schweizermeisterschaften haben sich die Verantwortlichen des Club Maillot d’Or dazu entschieden, am Samstag, 7. Januar ihre Generalversammlung in Dagmersellen abzuhalten. Der im Jahre 2000 gegründete Verein sieht seine Hauptaufgabe darin, den Schweizer Radsport-Nachwuchs zu unterstützen. Im vergangenen Jahr wurden über 90'000 Franken zugunsten der Schweizer-Nachwuchsfahrer gesprochen. Das Geld fliesst beispielsweise in die Ausbildung der Junioren-Trainer, sowie in weitere Projekte zugunsten des Nachwuchses. Zudem organisiert der Verein die sogenannte „Challenge Club Maillot d’Or“. Dieser Wettbewerb besteht aus mehreren Mehr- und Einetappenrennen in der ganzen Schweiz. Teilnahmeberechtigt sind dabei alle Fahrer, die über eine Junioren-Lizenz von Swiss-Cycling verfügen. Die siegreichen Athleten und ihre Teams kommen in den Genuss von finanzieller Unterstützung

 

Das who is who des Schweizer Radsports
Der Club Maillot d’Or hat zur Zeit etwa 40 Mitglieder. Unter ihnen so namhafte Personen wie etwa die Radsportlegende Ferdi Kübler, Phonak-Chef Andy Rihs oder Urs Freuler von Kids on Wheels. Präsident ist Fritz Bösch, der früher auch dem Schweizerischen Rad- und Motorfahrerbund, sowie später Swiss Cycling vorgestanden hat. Für ihn ist es wichtig, dass es Leute gibt, die sich intensiv um den Nachwuchs kümmern. Deshalb hat er vor nunmehr fünf Jahren diesen Verein ins Leben gerufen. „Die Jungen sind die Zukunft unseres Sports. Wenn sie nicht unterstützt werden, kann man auch keine Erfolge erwarten“, so Bösch.

Für die Mitglieder des Vereins werden jährlich verschiedene Ausflüge organisiert. So wird jedes Jahr eine Etappe der Tour de Suisse besucht oder auch die Swiss Cycling Night in Bern. Und im Januar sieht der Club Maillot d’Or einen Besuch an den Radquer-Schweizermeisterschaften in Dagmersellen vor.

 

„Eines der ganz grossen Radquers...“
Eigentlich sei der Club Maillot d’Or eher an Radsportveranstaltungen im Bereich Strassen- oder Bahnrennen anzutreffen, erklärt Bösch. „Deshalb haben wir uns entschieden auch einmal einen Queranlass zu besuchen. Dagmersellen gehört zu den ganz grossen Events innerhalb des Schweizer Radquer-Kalenders und ist ein Rennen mit viel Tradition. Es ist schön zu sehen, dass es Leute gibt, die mit so viel Leidenschaft für den Radsport arbeiten,“ meint Fritz Bösch. Auf die Rennen am Chrüzberg könne man sich freuen. „Hoffentlich meint es der Wettergott gut mit allen Radquer-Fans“. Das hoffen die Verantwortlichen auch und sie freuen sich, den Club Maillot d’Or zusammen mit vielen anderen Zuschauerinnen und Zuschauern am Wochenende des 7. und 8. Januar 2006 in Dagmersellen begrüssen zu dürfen.

 

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Zweitägige Schweizermeisterschaften in Dagmersellen

Genau richtig zum 30-Jahr-Jubiläum kommt dem OK des Dagmerseller Radquers die Ehre zu, die Schweizermeisterschaften organisieren zu dürfen. Die Freude war gross bei den Verantwortlichen als die Wahl des Verbandes auf die radquerverrückte Wiggertaler Gemeinde fiel. Zum zweiten Mal nach 1992 werden die Landesmeister in Dagmersellen erkoren.

 

Unvergleichliche Feststimmung
Das Dagmerseller Radquer hat sich in letzter Zeit zu einer festen Grösse im Schweizer Rennkalender entwickelt. Hohe Zuschauerzahlen, eine für Zuschauer und Fahrer attraktive Strecke und die unvergleichliche Volksfeststimmung mit Party in der grossen Chrüzmatthalle haben das Dagmerseller Radquer zu einem weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannten Anlass gemacht. Für die Schweizermeisterschaften haben sich die Organisatoren um OK-Präsidentin Els Gassmann einiges einfallen lassen. Nicht nur am Sonntag, 08. Januar, dem Renntag, sondern auch schon am Samstagabend ist in Dagmersellen Radquer Trumpf. Bei einem Nachtessen und dazugehörigem Showblock sowie ab 22 Uhr Unterhaltung mit der Partyband PopAlpin können sich die Radquerfans auf die sonntäglichen Rennen einstimmen.

 

Trychler, Guggenmusigen und Alphornbläser
Am Sonntag stehen die eigentlichen Höhepunkte des Wochenende an. Ab 10.30 Uhr wird auf der Chrüzbergstrecke um nationale Ehren gekämpft. Die sonst schon tolle Stimmung am Rande des Parcours wird an der Schweizermeisterschaften zusätzlich verstärkt. Trychler und Guggenmusigen aus der Region werden die Fahrerinnen und Fahrer mit ihren Darbietungen zu Höchstleistungen anspornen und für eine einzigartige Ambiance entlang der Strecke sorgen. Zudem wird nach jeder Siegerehrung die Feldmusik Dagmersellen zu Ehren der neuen Landesmeister die Nationalhymne zum Besten geben. Noch ist der Event eine ganze Weile entfernt, doch die Radquerfans aus der ganzen Schweiz dürfen sich schon heute auf die Schweizermeisterschaften in Dagmersellen freuen. Es erwartet sie wie jedes Jahr Spitzensport vom Feinsten gepaart mit einer tollen Feststimmung.

 

Programm SM 2006 Dagmersellen

 

Samstag, 07. Januar 2006:
Ab 18.30 Uhr Apéro in der Sporthalle
19.15 Uhr Abendessen
20.40 Uhr Showblock
ab 21.40 Uhr Party mit „PopAlpin“

 

Sonntag, 08. Januar 2006:
10.30 Uhr Start Schüler (ohne Meistertitel)
11.15 Uhr Start Anfänger (ohne Meistertitel) und Frauen
12.15 Uhr Start Junioren
13.15 Uhr Start U23
14.30 Uhr Start Elite

 

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Radquer / Schweizermeisterschaften in Dagmersellen

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Am 07. und 08. Januar 2006 steigen in Dagmersellen zum ersten Mal seit 14 Jahren wieder die Radquer-Schweizermeisterschaften. Genau die richtige Affiche für das 30-Jahr-Jubiläum des Traditionsanlasses.

 

pbi – Gross war die Freude im OK des Dagmerseller Radquers gewesen, als der nationale Verband die Schweizermeisterschaften 2006 ins Wiggertal vergab. Der Zuspruch für die Dagmerseller ist ohne Zweifel der gerechte Lohn für die geleistete Arbeit in den vergangenen Jahren, als das Chrüzmatt-Quer unbestritten zu den Höhepunkten der Radquersaison in der Schweiz gehört hatte. Nun also, genau pünktlich zur 30. Ausgabe des Dagmerseller Quers finden die nationalen Titelkämpfe statt.

 

Grosses Quer-Fest am 07. Januar
Traditionell wird am Radquer in Dagmersellen immer auch tüchtig gefeiert und gefestet. Das soll auch nicht anders sein, wenn die Schweizermeisterschaften stattfinden. Weil die Meisterschafts-Rennen aber alle am 08. Januar, einem Sonntag also, ausgetragen werden, hat das Dagmerseller-OK die Idee eines zweitägigen SM-Events umgesetzt. Am Samstag, 07. Januar steigt in der Chrüzmattturnhalle ein grosses Fest mit Unterhaltung und einem Nachtessen. Dieses Quer-Fest am ersten Wochenende des neuen Jahres ist gleichzeitig auch das erste grosse Fest der fusionierten Gemeinde Dagmersellen. „Wir wollen mit diesem Fest möglichst alle Leute aus der Gemeinde ansprechen. Das Radquer in Dagmersellen hat Tradition und wir wollen unseren Gästen etwas bieten“, erklärt OK-Präsidentin Els Gassmann. Höhepunkt des Abends ist ein Showblock in welchem verschiedene Gruppen aus der Region ihre Darbietungen präsentieren. Nach dem Nachtessen können die Anwesenden an der beliebten und leistungsfähigen Bar verweilen und sich auf die Rennen vom Sonntag einstimmen.

 

OK bereits voll im Schuss
Am Sonntag stehen die eigentlichen Highlights auf dem Programm. Ab 10.30 Uhr stehen die Entscheidungen in den Kategorien Schüler, Anfänger, Frauen, Junioren, U23 und der Elite an. Damit an diesem 8. Januar alles zur Zufriedenheit der Fahrerinnen und Fahrer, der Fans, Medienvertreter und aller Anwesenden verläuft, arbeitet das Organisationskomitee schon seit Wochen akribisch. OK-Präsidentin Els Gassmann kann bei den Vorbereitungen auf ein eingespieltes Team mit viel Erfahrung bauen. Alle OK-Mitglieder, die in den letzten Jahren dabei waren, stehen auch für die SM zur Verfügung. Neu dazu gekommen sind Josef Achermann und Christian Küpfer, die gemeinsam für das Ressort Verkehr verantwortlich sind. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und alle Radquerfans dürfen sich auf ein tolles Wochenende freuen.

 

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Radquer-Schweizermeisterschaften 2006 in Dagmersellen!!!

pbi – Bereits mehrere Male in den vergangenen Jahren bewarben sich die Verantwortlichen des Internationalen Radquers von Dagmersellen um die Austragung der Schweizermeisterschaften. Bis vor Kurzem stets ohne Erfolg. Doch rechtzeitig auf das 30-Jahr-Jubiläum des Chrüzbergquers fiel der Entscheid von Swiss Cycling nun auf die Dagmerseller. Am 08. Januar 2006 werden die Schweizermeister der verschiedenen Kategorien in Dagmersellen auserkoren. Für das Organisationskomitee rund um OK-Präsidentin Els Gassmann ist dieser Entscheid die Belohnung für die tadellose und aufopfernde Arbeit in den vergangenen Jahren. Mit fast 5000 Zuschauern am letzten Radquer im vergangenen Dezember und einem tollen Ambiente während des ganzen Anlasses wurden die Funktionäre von Swiss Cycling wohl entgültig überzeugt, die Schweizermeisterschaften erstmals seit 1992 wieder ins Wiggertal zu vergeben. Dass die Region Dagmersellen und Umgebung eine radquerbegeisterte Region ist, weiss man allerdings nicht erst seit dem letzten Jahr. Deshalb werden die Schweizermeisterschaften 2006 zweifellos ein grossartiger Event mit einem tollen Publikum, toller Unterhaltung und einzigartiger Stimmung werden.

 

Zweitägiger Event geplant
Die Schweizermeisterschaften im Jahre 2006 sollen an einem ganzen Wochenende stattfinden, wobei am Sonntag, 08. Januar 2006 die Rennen um die nationalen Auszeichnungen stattfinden werden. Aber bereits am Samstag soll den Zuschauern gute Unterhaltung und natürlich Radquersport geboten werden. Auf die Entscheidungen um die verschiedenen Schweizermeistertitel dürfen sich die Radquerfans also schon heute freuen vor allem weil die Schweizer Fahrer in letzter Zeit mit immer stärkeren Leistungen aufhorchen liessen. So belegte beispielsweise Michi Baumgartner an der letzten WM den tollen 6. Rang und Christian Heule macht mit guten Resultaten im Weltcup auf sich aufmerksam. Die Rennen in Dagmersellen werden sportlich ganz bestimmt vom feinsten sein. Ein ganz besonderes Augenmerk wird man dann sicherlich auch auf die Gebrüder Lang richten. Die Lokalmatadoren, die bei ihrem Heimrennen immer grosse Unterstützung geniessen, werden beim Kampf um nationale Ehren vor „ihrem Publikum“ natürlich speziell motiviert sein.

 

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29. Int. Radquer Dagmersellen - 26. Dezember 2004

Mountainbike-Weltmeisterin in Dagmersellen!

pbi – Das ohnehin schon hochklassige Fahrerfeld beim 29. Internationalen Radquer von Dagmersellen wurde durch die Verpflichtung von Sabine Spitz aus Deutschland noch einmal zusätzlich aufgewertet. Die bald 33-Jährige aus dem Südschwarzwald entschied sich am Rande des Internationalen Radquers von Bützberg zu einem Start in Dagmersellen und wird im Anschluss an ihr Rennen auch noch eine Autogrammstunde für die Fans abhalten. Die erfolgreichste Deutsche Mountainbikerin kann fast schon als Spätstarterin bezeichnet werden, fuhr sie ihr erstes Mountainbikerennen doch erst im Alter von 22 Jahren. Der Aufstieg der Sabine Spitz war anschliessend aber nicht mehr zu stoppen, auch wenn es in ihrer Karriere nicht immer nur rund lief. Sie steckte sich ihre Ziele stets hoch und als sie im Jahre 1999 die Qualifikation an die Olympischen Spiele in Sydney erreichte, war der internationale Durchbruch geschafft. Platz neun in Sydney sollte aber noch lange nicht der Höhepunkt für die sympathische Deutsche bedeuten. Im Jahre 2002 feierte sie in Vancouver ihren ersten Weltcupsieg und setzte sich im Juli 2002 für mehr als ein Jahr an die Spitze der UCI-Weltrangliste. Der absolute Triumph gelang Sabine Spitz dann ausgerechnet in der Schweiz: Vor gut einem Jahr bei den Weltmeisterschaften in Lugano gewann sie den aller ersten Mountainbike-Weltmeistertitel für Deutschland. Auch in diesem Jahr feierte die Deutsche Spitzenfahrerin einen riesigen Erfolg. Bei den Olympischen Spielen durfte sie sich über den Gewinn der Bronze-Medaille freuen.

 

Neu im Winter auf dem Quervelo

Nach all diesen Erfolgen im Mountainbikesport versucht sich Sabine Spitz nun in der Mountainbike freien Zeit bei den Querfahrerinnen. Das Rennen in Bützberg stellte ihr Debüt auf dem Quervelo dar, doch dies hinderte die Deutsche nicht daran, gleich bei ihrem ersten Rennen als Siegerin über die Ziellinie zu fahren. Man kann also davon ausgehen, dass die Mountainbike-Weltmeisterin von 2003 auch in Dagmersellen, wo sie erst ihr drittes Querrennen bestreiten wird, ein gewichtiges Wort bei der Vergabe des Sieges mitreden wird. Herausgefordert wird Sabine Spitz in Dagmersellen von zehn weiteren Damen, wobei man Schweizermeisterin und Seriensiegerin Alexandra Bähler sowie der Deutschen Katrin Helmcke wohl die besten Chancen im Kampf gegen Spitz einräumen dürfte. Allerdings waren sowohl Helmcke als auch Bähler in Bützberg am Start... Helmcke verlor 20 Sekunden und wurde Zweite, Bähler mit 42 Sekunden Rückstand Dritte. Ob es den beiden gelingt Sabine Spitz in Dagmersellen hinter sich zu lassen wird sich zeigen. Falls nicht, könnte sich die Mountainbikefahrerin selbst ein kleines Geburtstaggeschenk machen: Sie feiert am 27. Dezember ihren 33. Geburtstag.

 

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Ein grosser Tag – auch für die Kleinen

Das internationale Radquer von Dagmersellen ist für viele Sportfans aus der Region seit langer Zeit zu einem Ereignis geworden, welches nicht verpasst werden darf. Doch die Organisatoren wollen auch den ganz jungen Radsportinteressierten die Möglichkeit bieten, die einzigartige Atmosphäre am Dagmerseller Radquer mitzubekommen. Deshalb findet nach der erfolgreichen Premiere im letzten Jahr auch heuer im Rahmen des Radquer Schüler-Cups ein Schülerrennen sowie ein Technikparcours für alle Schüler mit Jahrgang 1990 und jünger statt. In Dagmersellen stellte sich die erstmalige Ausrichtung dieses Schülerrennens, kombiniert mit dem Technikparcours als grosser Erfolg heraus: Rund 50 Kinder aus der ganzen Schweiz beteiligten sich an diesem Wettbewerb. In diesem Jahr erhoffen sich die Organisatoren eine ähnlich hohe Anzahl Schülerinnen und Schüler am Start, denn dieser Schüler-Cup ist sozusagen die einzige Möglichkeit für interessierte Kids aus der Region etwas über den Quersport zu erfahren und diese faszinierende Sportart einmal selbst auszuüben. Um am Schülerrennen und anschliessend am Technikparcours starten zu können, ist weder ein Quervelo, noch eine Lizenz nötig. Ganz egal welches Velo die Schülerinnen und Schüler benützen, sie können dabei sein und sich auf einer Teilstrecke, wo später auch die ganz grossen Radquer-Cracks starten werden, mit gleichaltrigen messen. Nach dem eigentlichen Rennen, welches um 11 Uhr gestartet wird, haben die Schülerinnen und Schüler ab 12 Uhr beim Technikparcours etwas abseits der Strecke die Möglichkeit an verschiedenen Posten und unter Anleitung von Roland Schätti, vor allem die technischen Elemente vom Quersport zu erkunden. Die Dagmerseller Organisatoren hoffen, dass auch viele Eltern und Kinder aus der Region diese Gelegenheit nützen um eine faszinierende, aber leider wenig beachtete Sportart ein bisschen näher kennen zu lernen. Die Anmeldegebühr für Rennen und Parcours beträgt fünf Franken.  Es besteht die Möglichkeit bis eine Stunde vor Rennbeginn nachzumelden.

Nachdem alle Kids den Technikparcours beendet haben, findet auch bei den jüngsten eine Rangverkündigung statt und alle Starterinnen und Starter werden mit einem kleinen Preis ausgezeichnet. Weiter ist zu erwähnen, dass die Versicherung Sache der Teilnehmer ist.

Fährt ihr Kind gerne Velo oder hat sonst Spass am Sport? Dann liebe Eltern, geben sie ihrem Nachwuchs die Möglichkeit einmal auf den Spuren von Thomas Frischknecht am Fusse des Chrüzbergs Einblick in eine neue, nicht alltägliche Sportart zu erhalten und besuchen sie uns gemeinsam am 26. Dezember beim 29. Internationalen Radquer von Dagmersellen. Das OK würde sich freuen und sie mit ihren Kindern einen tollen Tag im Zeichen des Quersports erleben.

 

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Einheimische Ehrenstarter

Die Organisatoren des Internationalen Radquers von Dagmersellen haben für die diesjährige Veranstaltung zwei einheimische Ehrenstarter engagieren können. Fabienne Furrer und Rafael Gut, gemeinsame Leiter der Aktivriege des Turnvereins Dagmersellen, werden die Querspezialisten aus allen Kategorien auf die Strecke am Chrüzberg schicken.

Bereits im Kindesalter entwickelten beide ein reges Interesse am Turnsport und mit rund 15 Jahren traten sie bereits der Aktivriege des TV Dagmersellen bei. Was sie am Breitensport Gymnastikturnen besonders reize, sei das Turnen zu Musik, welches viele Interpretationsmöglichkeiten biete und vom Ausdruck der Turnerinnen und Turner lebe. Weiter fasziniert sie die Gruppendynamik, die sich im Inneren der Gymnastikriege entwickelt, sowie das gemeinsame Erreichen sportlicher Ziele. Das Wichtigste aber, in diesem Punkt stimmte das Leiter-Duo völlig überein, sei, dass man diesen, wie jeden anderen Sport auch, einfach mit Spass betreibe. Für die Kreation ihrer Vorführungen betreiben die beiden einen grossen Aufwand. Allein die Vorbereitungen für die wöchentlich zweimal stattfindenden Trainings benötigen zirka 10 Stunden pro Woche. Diesen Aufwand teilen sich die beiden so gut es geht auf, auch wenn das mit dem Beruf nicht immer ganz einfach ist und beide in dieser Beziehung schon Opfer bringen mussten. Neben den wöchentlichen Übungseinheiten ist auch die Organisation eines Trainingsweekends, welches einmal pro Jahr stattfindet sowie jährlich drei Samstagstrainings Aufgabe des Leiter-Duos. Vor allem die Choreographie fordert unzählige Stunden Arbeit und Fabienne Furrer und Rafael Gut arbeiten die jeweilige Wettkampfgymnastik zusammen bis ins kleinste Detail aus. Doch der Aufwand lohnt sich, die Gymnastikriege des Turnvereins Dagmersellen gehört zu den Besten im ganzen Land, dies belegen alleine schon die Erfolge im vergangenen Jahr. Neben dem Sieg am traditionellen Gym-Cup in Reiden, gewannen die Dagmerseller auch die Verbandsmeisterschaft der Kantone Luzern, Ob- und Nidwalden und das unbestrittene Highlight war der Gewinn der Silbermedaille an der Schweizermeisterschaften im September.

Die beiden jungen Dagmerseller betreuen eine 34-köpfige Gruppe, die aus 20 Frauen und 14 Männern besteht. Vom 16-jährigen Teenager bis zum 50-jährigen Routinier sind alle Altersklassen vertreten und genau dies scheint neben konsequentem Training das Erfolgsrezept der Dagmerseller Gymnastikgruppe zu sein. Die verschiedenen Generationen ergänzen sich optimal: Während die älteren Semester mit ihrer Erfahrung viel zum Erfolg beitragen können, sind es die jüngeren Turnerinnen und Turner, die mit ihrer unbekümmerten Art für den nötigen Pep sorgen.

Die Saisonplanung für die Gymnastikturnerinnen und –turner sieht folgendermassen aus: bereits im Januar wird die Choreographie des letzten Jahres aufgefrischt und angepasst, parallel läuft aber auch immer die Entwicklung neuer Choreographien. Im Mai und Juni finden verschiedene Wettkämpfe statt und im stets im September steigen die Schweizermeisterschaften, welche natürlich jedes Jahr den Höhepunkt schlechthin darstellen. Momentan bereitet sich der ganze Turnverein intensiv auf die Turnshow vom 29./30. Oktober in der Chrüzmatthalle vor.

Das Radquer von Dagmersellen ist für die beiden Ehrenstarter schon längst zu einem festeingeplanten Event geworden. Vor allem Fabienne, Tochter des leider viel zu früh verstorbenen, ehemaligen Veloclub-Präsidenten Linus Furrer, war bereits in ihrer Kindheit stets an der Rennstrecke mit dabei, aber auch Rafael Gut lässt sich das Radquer kaum einmal entgehen, weil es mittlerweile, wie er selbst sagt „einfach zu Dagmersellen gehört“ und mit dem grossen Rahmenprogramm von Jung bis Alt alle anspricht. Zu dem erfahren die Organisatoren des Radquers auch immer grosse Unterstützung vom Turnverein, was die Hilfe am Radquer selber betrifft. So waren die diesjährigen Ehrenstarter auch schon selbst als Helfer beim Radquer mit dabei. Genau dies ist auch das schöne an Dagmersellen. Das intensive Vereinsleben und die Bereitschaft der verschiedenen Vereine sich gegenseitig zu helfen.

Für den diesjährigen Stephanstag wünschen sich unsere Ehrenstarter viele Zuschauer, welche einmal mehr  für die einmalige Radquerstimmung sorgen, Wetterglück sowie sportlich hochstehende Leistungen. Bleibt zu hoffen, dass diese guten Wünsche in Erfüllung gehen und das Dagmerseller Radquer ein Jahr vor den Schweizermeisterschaften eine würdige Hauptprobe feiern kann.

 

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